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Eine steife Brise um die Ohren wehen lassen

vom 05.02.2020

Ein bisschen Seemannsgarn spinnen. Die Wellen unter dem Bug spüren. Noch einmal mit dem Kutter raus auf die Ostsee, natürlich mit Angel. Das war der Wunsch von Arnim, der uns Anfang des Jahres erreichte.

Es war ein trüber kalter Januartag, als gegen Mittag unsere drei Wunscherfüller Doreen, Frank und Rolf auf dem Weg zum Hospiz am Südstadtklinikum in Rostock waren. Dort wurden sie bereits voller Vorfreude von Arnim und seinem Schwager erwartet.

Nach einem kurzen Kennenlernen ging es warm eingepackt und mit Angelrute im Anschlag auf nach Warnemünde. Bereits während der kurzen Fahrt klarte der trübe Himmel immer weiter auf, sodass Arnim und seine Begleitung sogar mit Sonnenschein von den beiden Mitarbeitern der Angel- und Seetouristik GmbH Warnemünde am Schiff empfangen wurden. Mit vereinten Kräften ging es für Arnim samt Rollstuhl direkt an Bord. Und dann hieß es auch schon „Leinen los!“. Freudig stampfend schob der Dieselmotor den alten Kutter „Hanno Günther“ über den Alten Strom hinaus auf die offene See. Der Kapitän nahm Kurs auf die Fischgründe und dann konnte es auch schon losgehen.
Trotz seiner Einschränkungen wollte Arnim es sich nicht nehmen lassen, seine Angel alleine zu halten. Und das schaffte er auch. Immer wieder zeigte er uns mit seinem Lächeln und dem Strahlen in seinen Augen, wie glücklich er in diesem Augenblick war. Auch wenn kein Fisch anbeißen wollte, genoss Arnim jede Sekunde, vor allem die gemeinsame Zeit mit seinem Schwager.

Nach zwei Stunden war es dann Zeit, den Hafen wieder anzulaufen. Geschafft, aber überglücklich und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck, kehrte Arnim wieder zurück ins Hospiz.

Danke Arnim, für den Tag, das Abenteuer und dein Vertrauen.

Ganz herzlich danken möchten wir der Angel- und Seetouristik GmbH Warnemünde. Ohne die schnelle und unkomplizierte Unterstützung hätten wir Arnims Wunsch wohl nicht erfüllen können.

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