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Stiftung „Betroffen“ mit Großspende für den Wünschewagen

vom 26.09.2018

Seit Juni 2017 ist der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit seinem Projekt „Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ in Mecklenburg-Vorpommern für Menschen unterwegs, denen nicht mehr viel Zeit bleibt, um ihnen ihren letzten Wunsch zu erfüllen.
Nur einen Monat zuvor wurde in Stralsund die Premiere der „Windflüchter“ Charity-Gala zugunsten der Stiftung „Betroffen“ gefeiert, die sich dem Thema Krebs und insbesondere seinen Betroffenen in der Region Vorpommern-Rügen widmet und mithilfe der Gala regionale Projekte unterstützen möchte.
In diesem Jahr traten der Wünschewagen und die „Betroffen“-Stiftung im Rahmen der 2. „Windflüchter“ Charity-Gala im Störtebeker Brauquartier der Hansestadt erstmals zusammen in Erscheinung. Das Herzensprojekt des ASB wurde vom Stiftungskuratorium als eines der regionalen Projekte ausgewählt, das am Spendenerlös der Gala beteiligt werden sollte.

In diesen Tagen wurde die Summe bekannt, die für den Wünschewagen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengekommen ist: großartige 15.000 Euro! Zur Übergabe des symbolischen Spendenschecks kamen Stiftungs-Treuhänder Thomas Knüppel und Prof. Dr. Matthias Birth, der gemeinsam mit seiner Frau Antje Birth sowohl die Stiftung „Betroffen“ gründete, als auch die „Windflüchter“ Charity-Gala initiierte, am vergangenen Freitag zur ASB-Rettungswache nach Bad Doberan. Hier ist der Wünschewagen untergebracht – und hier empfingen Projektleiterin Bettina Hartwig und ASB-Landesgeschäftsführer Mathias Wähner ihre Gäste mit großer Vorfreude, um den Scheck entgegenzunehmen und sich herzlich für die beeindruckende Spende zu bedanken.

Insgesamt 127.000 Euro konnten die bisherigen „Windflüchter“ Charity-Veranstaltungen in Stralsund für die Stiftung „Betroffen“ einspielen. Die dritte Auflage der Wohltätigkeitsgala findet am 11. Mai 2019 in Stralsund statt. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.windfluechter-gala.de.


Über die Stiftung „Betroffen“ und Gründer Prof. Dr. Birth:
Zweck der Stiftung „Betroffen“, so beschreibt es Prof. Dr. Birth selbst, sei die Unterstützung von Tumorpatienten und deren Angehörige in der einkommensschwachen Region Vorpommern-Rügen. Auch außerhalb dieser Region können Betroffene in begründeten Ausnahmefällen Zuwendungen der Stiftung erhalten.
Die Art der Zuwendungen umfasst jegliche Bereiche von materieller als auch immaterieller Natur. Der Fokus liegt dabei auf der mit der Tumorerkrankung assoziierten Krankheits- und Alltagsbewältigung. Damit sind auch psychologische Hilfs- und Beratungsangebote für Menschen mit Krebs und deren Angehörigen verbunden. Außerdem hat sich die Stiftung „Betroffen“ zum Ziel gesetzt, einen Härtefonds für Menschen aus der Region Vorpommern-Rügen einzurichten, die durch die Krankheit in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Prof. Dr. med. habil. Prof. h.c. Matthias Birth ist Chefarzt der Fachabteilung für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Ärztlicher Direktor und derzeit am Helios Hanseklinikum Stralsund tätig.

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