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„Ein Ziel ist ein Traum mit Termin“

vom 28.02.2019

Für Christa war einer solcher „Termin“ am Samstag. An diesem wunderschönen sonnigen Februartag hat ihr Enkelsohn Benjamin in der Schweriner Schlosskirche geheiratet. Lange sah es so aus, als könnte Christa bei der Trauung nicht dabei sein; zu sehr ist sie aufgrund einer schweren Erkrankung geschwächt und in ihrer Mobilität eingeschränkt.
Christas wundervolle Palliativärztin vom SAPV Team Schwerin hatte dann die Idee mit dem Wünschewagen und in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Schwerin sowie Tochter Anke und dem Team des Wünschewagens ging dann ein Traum in Erfüllung. Die Bindung zwischen Oma und Enkelsohn war immer sehr innig und so konnte Christas größter Wunsch, an diesem besonderen Tag dabei zu sein, doch noch wahr werden.
 
Bis zuletzt wusste Benjamin nicht, dass seine geliebte Omi, die für ihn immer die Sterne vom Himmel geholt hat, auch an diesem Tag an seiner Seite sein würde. Für ihn sollte es die schönste Überraschung werden und tatsächlich hat niemand vorher das Geheimnis verraten. Umso größer war die Freude dann am Samstag vor der Schlosskirche in Schwerin. Viele Tränen sind geflossen, Tränen der Freude, Tränen der Liebe…………
Christa weiß, dass sie nicht mehr viel Zeit hat, aber sie hätte noch viele Ziele, die sie erreichen möchte, erzählt sie uns auf dem Rückweg. Und dann sagt sie: „Das war mein erstes Ziel, bei der Hochzeit meines Enkels dabei zu sein.“

Liebe Christa, deine anderen Ziele hast du uns nicht verraten, aber wir wünschen dir von ganzem Herzen, dass du für den einen oder anderen Traum mit Hilfe deiner wunderbaren Familie noch einen Termin festlegen kannst.     
Vielen Dank für den wunderschönen Tag mit dir und deiner Familie.


Diese liebe Nachricht erreichte uns nach der Hochzeit:

„Hallo Frau Hartwig und die lieben Begleiter des Wünschewagens,

[...] meine Mutti war und ist soooo glücklich, dass sie die Hochzeit ihres Enkels miterleben konnte. Diese Dankbarkeit und Freude noch jetzt in ihren Augen zu sehen, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen…“

Anke

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